Statuten der Freiheit

 

 

§1 Grundlagen des Staates

Ein Volk gedeiht, wenn seine Regierung unverrückbare Tatsachen anerkennt und grundlegende Prinzipien anwendet.

  1. Gott, der Schöpfer dieser Welt, ist kein Mythos. Dieses Naturgesetz beweist seine Existenz: Ohne Einwirkung, einer von einem intelligenten Wesen kontrollierten Kraft, erreichen Materie und Leben keinen Zustand höherer Ordnung. Der Schöpfer reguliert die Hitze der Sonne, das Klima und andere Naturereignisse, um uns daran zu erinnern seinen Ratschlägen zu folgen. 
  2. Der Mensch wurde als männlich und weiblich geschaffen. Aus geschlechtsspezifischen Eigenschaften und Aufgaben ergeben sich Gegensätze, die lebenswichtig sind, um soziale Strukturen in Balance zu halten. Wird die Gleichstellung von Mann und Frau missachtet, läuft nichts richtig. Das biologische Geschlecht ist vor der Geburt festgelegt, bestimmt die Identität eines Menschen, und ist unveränderbar.
  3. In funktionierenden Familie gedeihen Tugenden am effizientesten. Ohne sie zerfällt Staat, Wirtschaft und Wohlstand. Daher dürfen Ideologien, welche die Zerstörung der traditionellen Familie und sexueller Identität zur Folge haben, weder gelehrt noch verbreitet werden.
  4. Regierungen haben für familienfreundliche Lebensbedingungen zu sorgen. Sie hat jede Initiative zu fördern, die rechtschaffene Männer/Väter und Frauen/Mütter hervorbringt. Die ultimative Initiative ist das Evangelium von Jesus Christus, wie es unter anderem in der Bibel gelehrt wird. Es entwickelt das Gute im Menschen und lässt Völker gedeihen.
  5. Christliche Lehren sind das Fundament funktionierender Demokratie. Werden sie demontiert, sind Diktatur und politisches Chaos das Ergebnis. Es herrschen dann jene Zustände, weswegen Flüchtlinge ihre Heimat verlassen. Asylanten, die nicht vorhaben schlechte Traditionen zurückzulassen, dürfen weder kommen noch bleiben.
  6. Menschliches Leben ist unantastbar. Regierungen dürfen die Beendigung eines Menschen-lebens nicht legalisieren. Ausgenommen sind die Folgen von Vergewaltigung, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist oder wenn es sich um unverbesserliche Kriminelle handelt. Die Inanspruchnahme medizinischer Behandlung liegt im Ermessen des Einzelnen und darf nicht erzwungen werden.
  7. Die Ressourcen der Erde sind maßvoll zu gebrauchen. Hört Geldgier auf, werden Privilegien aufgegeben und ist Nächstenliebe die treibende Kraft, entsteht eine menschen-und-umweltfreundliche Wirtschaft. Technologie wird dann zu einem machtvollen Werkzeug, das gleichmäßig verteilten Wohlstand möglich macht.
  8. Das Volk ist der Souverän, dessen Willen sich seine Regierung beugt. Gesetze und Verordnungen treten dann in Kraft, wenn eine repräsentative Volksmehrheit zustimmt. Die Regierung hat wahre und vollständige Fakten zur Verfügung zu stellen, damit die Staats-bürger gute Entscheidungen treffen können.
  9. Eigennützigkeit, Halbwahrheiten und Lügen haben in der Staatsführung nichts verloren. Denn, sie zerlegen die Demokratie, ruinieren die Volksmoral und fördern die Radikalisierung aufgebrachter Bürger. Nur unabhängige, ehrliche und zufriedene Menschen sind regierbar, unterdrückte oder egozentrische Mitläufer sind es nicht.
  10. Entscheidungen im Staat werden zum Nutzen des Volkes getroffen. Probleme werden so lange diskutiert bis Lösungen gefunden sind, denen alle Beteiligten zustimmen. Gute Ideen von Opponenten werden unterstützt, als wären es die eigenen.
  11. Staatsbedienstete haben Anordnungen von oben zu hinterfragen. Tun sie es nicht, übernehmen politische Willkür und ideologischer Zwang das Ruder. Der Verlust von Freiheit und Wohlstand sind die Folgen. Richter fällen gerechte Urteile unter Verwendung ihres Gewissens und gesunden Hausverstandes.
  12. Politische Funktionäre begnügen sich mit angemessenen Gehältern. Die Steuerzahler haben kein Interesse ihre „Führer“ reich zu machen: Zu viel Gold in den Taschen macht schwerfällig und träge, ungerechtfertigte Privilegien lähmen das Gewissen und machen blind für die Bedürfnisse des Volkes.
  13. Wer etwas bewirken will, fange bei sich selbst an, lebe vor was er predigt, und beweise die Richtigkeit seiner Überzeugung mit konstruktiven Ergebnissen. Alles andere ist destruktive Scheinheiligkeit. Keine Ideologie darf gewaltsam durchgesetzt oder aufgezwungen werden.
  14. Frieden und Wohlstand sind garantiert, wenn Menschen einander respektvoll behandeln, zueinander ehrlich sind, sich diszipliniert verhalten, nach Wahrheit streben, und an fleißiger Arbeit Freude haben. Staatliche Vollmachtträger haben darin ein Vorbild zu sein. Sind sie es nicht, verlieren sie ihre Legitimation und haben kein Recht von den Bürgern Gehorsam einzufordern.
  15. Wahrheit bleibt bestehen alles andere geht unter. Das Logo Gottes sollte an lebenswichtige Prinzipien erinnern: Liebet eure Nächsten wie euch selbst, Lasst Tugend eure Gedanken zieren, Strebt nach Wahrheit und Erkenntnis, Seid ehrlich bei allem, was ihr tut, Respektiert einander vorurteilslos, Gründet Familien und vermehret euch. In naher Zukunft wird der Regenbogen aus dem Würgegriff ideologischer Irrtümer befreit um wieder ein Symbol für das Edle, Gute und Reine zu sein.

 

§2 Es gibt nichts Gutes außer man tut es (Erich Kästner)

Tugenden sind leicht zu kultivieren und zu leben. Man braucht nur anfangen und dabeibleiben, bis Gutes tun zur Gewohnheit geworden ist.

  1. Packe an und warte nicht auf andere, wenn etwas getan werden muss.
  2. Hör auf dein Gewissen und stärke es durch gute Taten.
  3. Willst du ein besserer Mensch werden dann lerne dich so zu sehen wie du wirklich bist.
  4. Respektier die Meinung anderer, auch wenn sie dir nicht gefällt.
  5. Glaube an das Gute in den Menschen, dann werden sie es auch tun.
  6. Beschäftige dich mit guten Dingen, denn nur sie machen dich zu dem, was du sein willst.
  7. Deine Ehrlichkeit ist der Nährboden für jedes Vertrauen, das andere dir entgegenbringen.
  8. Von Menschen bekommst du nur das zurück, was du in sie investiert hast.
  9. Ermahne nicht mit scharfer Stimme, denn ansonst entstehen Widerwillen und Feindschaft.
  10. Zurechtweisung soll zur Einsicht bringen und nicht demütigen.
  11. Vergib deinen Mitmenschen ihre Unvollkommenheiten, denn du bist auch nicht perfekt
  12. Willst du Armut und Ungleichheit bekämpfen, dann gib mehr als du bekommst.
  13. Wird dir Böses angetan schlag nicht gleich zurück, denn vielleicht war es nicht böse gemeint.
  14. Nimm nur was dir rechtmäßig zusteht und gib anderen ihren gerechten Lohn.
  15. Verwende deine Mittel weise und verschwende nichts, damit andere auch genug haben.
  16. Behandle unsere Erde und alle darauf lebenden Geschöpfe mit Respekt und Achtung.
  17. Sei großzügig darin Gutes zu tun: Jede gute Tat ist ein Tropfen im Ozean des Lebens.
  18. Zügle deine Zunge, denn achtlos ausgesprochene Worte lassen sich nicht mehr zurückholen.
  19. Übst du berechtigte Kritik, dann bleibe sachlich und vermeide Polemik oder Tratscherei.
  20. Willst du andere überzeugen, dann lebe vor was du predigst.
  21. Wenn du einen Feind besiegen willst, mache ihn zu deinem Freund.
  22. Tu, was ist recht lass dich Folgen nicht sorgen.
  23. Du bist erfolgreich, wenn die Welt durch dein Wirken ein Stückchen besser wird.

 

§3 Zukunftsaussichten

Die „Statuten der Freiheit“ wurden kreiert, um Gleichgesinnten ein gemeinsames Fundament zu geben auf dem sie eine Zukunft der Hoffnung und Zuversicht errichten können.

  1. Die zweite Strophe der österreichischen Bundeshymne lautet: „Heiß umfehdet, wild um-stritten, Liegst dem Erdteil du inmitten, Einem starken Herzen gleich“. Hinter dieser Metapher verbirgt sich eine Vision: Sobald das „Herz Europas“ aus dem Würgegriff menschenfeindlicher Irrtümer befreit ist, kann es das Blut der Wahrheit und Gerechtigkeit durch den ganzen Erdteil pumpen.
  2. Werden die „Statuten der Freiheit“ umgesetzt, verschwinden extremistische Irrtümer. Aus Streit wird Einigkeit, aus Feindschaft wird Freundschaft, aus Opposition wird Kooperation, und aus krisengeschüttelten Völkern werden aufblühende Staaten. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit werden herrschen und der allgemeine Wohlstand wird zunehmen
  3. Obige Visionen sind keine Utopien. Es braucht nur Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Glaube an das Gute und Entschlossenheit das Richtige zu tun. Die Statuten der Freiheit dürfen angewendet und verbreitet werden. Wer macht mit?

 

Autor: Michael Hirschmann